Universitätsklinikum Münster | MedForCe & BBIM
Universitätsklinikum Münster | MedForCe & BBIM
Am Stadtring von Münster entstehen mit dem „Medizinischen Forschungszentrum“ (MedForCe) und dem „Body&Brain Institute Münster“ (BBIM) zwei Großprojekte der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Münster (UKM), die bis zu 690 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern modernste Arbeitsplätze bieten werden.
Auf dem Gelände des UKM werden im Rahmen eines vom Land NRW finanzierten Medizinischen Modernisierungsprogramms („MedMoP“) in den nächsten Jahren zahlreiche Sanierungs- und Neubauprojekte realisiert, mit dem Ziel, eine moderne Versorgung der Patienten zu gewährleisten und eine Forschung zu ermöglichen, die im globalen Wettbewerb bestehen kann. Dabei ist das umfangreichste Projekt der Neubau des MedForCe mit einer Nutzfläche von 12.500 m². Im nördlichen Bereich des Albert-Schweitzer-Campus werden die bisher räumlich verteilten Institute für Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an einem Standort zusammengeführt und weitere Forschungsverfügungsflächen realisiert, um eine effiziente und leistungsstarke bauliche Infrastruktur zu schaffen.
In einem ersten Bauabschnitte wurde das BBIM an den Bauherrn sowie die Universität Münster als zukünftigen Nutzer übergeben. Mit einer Nutzfläche von 4.000 m², handelt es sich um ein eigenständiges, aber vielfach mit dem MedForCe vernetzten Gebäude. Identische Laborcluster sowie das innere und äußere Erscheinungsbild beider Projekte ergänzen sich. Beide Gebäude haben einen separaten Zugang zur Domagkstraße und eine unabhängige Vertikalerschließung, aber eine gemeinsame Logistik.
Das BBIM bietet nicht nur Büro- und Laborflächen, sondern auch Raum für MRT, MEG, Durchflusszytrometrie, Next-Generation Sequencing und einen GMP-Bereich. Im oberen Bereich befinden sich Cluster aus Büroräumen und Laboren mit Nebenräumen, während im Untergeschoss neben den Medienzentralen auch die Bildgebungszentrale untergebracht ist.
Entsprechend des Masterplans der Uni-Mediziner in Münster werden die beiden Bauprojekte als zentraler Gebäudekomplex mit weiteren Gebäudeteilen und einem Parkhaus zu dem neuen „Forschungscampus Ost“ entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich an den Investitionskosten des BBIM.
Auftraggeber
UKM Infrastruktur Management GmbH
assmann gruppe
Baumanagement
Architektur
Nickl & Partner Architekten
Bilder
Roland Borgmann Fotografie
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