Das Dortmunder Kronprinzenviertel - Entstehung eines neuen Stadtquartiers
In den nächsten Jahren entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Süd entlang der Kronprinzenstraße und dem Heiligen Weg in Dortmund ein neues Stadtquartier namens Kronprinzenviertel. Die assmann GmbH in Dortmund übernimmt die Leistungsphasen 1-4.

Bauherr beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH
assmann Generalplanung (Leistungsphasen 1 - 4) 
Architektur assmann architekten
Bild 3dpixel company GmbH    

Auf dem Areal des zukünftigen Kronprinzenviertels wurden vor sechs Jahren damit angefangen, Rückbauarbeiten an den damals noch vorhandenen Gleisanlagen und Gebäuden zur Erschließung der Fläche durchzuführen. Mit der Fertigstellung des neuen Stadtquartiers wird ein Beitrag geleistet zur Schließung von Lücken an fehlendem und bezahlbarem Wohnraum.

Glaubt man der Stadt Dortmund gehört das Projekt Kronprinzenviertel zu dem größten innerstädtischen Wohnbauprojekt der letzten Jahre im Ruhrgebiet. Die in Bergkamen ansässige beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH errichtet schlüsselfertig 118 Wohneinheiten aus dem frei finanzierten Mehrfamilienhaussegment und 124 Wohneinheiten aus dem öffentlich geförderten Mehrfamilienhaussegment und wird diese nach Fertigstellung an VIVAWEST verkaufen. Im Rahmen des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus entstehen 150 Wohnungen.

Mittlerweile sind der Kanalbau und die Bodensanierung abgeschlossen, die Rohbauarbeiten für die ersten Mehrfamilienhäuser laufen mit Hochdruck. Die Lärmschutzwand mit ihren 7,5 Meter langen Stahlrohren ist auch schon zu sehen - sie wird im Endausbau eine Länge von rund 870 Metern und eine Höhe zwischen 12 und 17 Metern haben.

Die assmann GmbH in Dortmund übernimmt die Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Genehmigungsplanung. Dazu Dipl.-Ing. Architekt Michael Stehle, assmann GmbH Dortmund: „Die Entwicklung und Umsetzung des Kronprinzenviertels mit einer Vielzahl an Wohneinheiten bedeutet für uns in diesem Fall eine große Herausforderung. Aber unser eingespieltes Team sorgt für eine maßgeschneiderte Planungsqualität während der vier Leistungsphasen und damit hohen Zufriedenheit beim Auftraggeber. Wir rechnen bei diesem Referenzprojekt für Dortmund und das Ruhrgebiet mit einer Bauzeit von fünf Jahren.“
 

Grundsteinlegung für neues Herzzentrum am Uniklinikum Bonn
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) legt den Grundstein für das neue Herzzentrum. Zuvor wurde in der Baugrube eine traditionelle Zeitkapsel in den Grundstein eingelassen und anschließend den weiteren Bauarbeiten gutes Gelingen gewünscht. Der feierliche Festakt unter freiem Himmel verlief in Anwesenheit von Dr. Joachim Stamp, Stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Prof. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik II (mit den Schwerpunkten Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin), Prof. Farhad Bakhtiary, Direktor der Klinik für Herzchirurgie und Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKB.

Auftraggeber Universitätsklinikum Bonn
assmann gruppe Projektsteuerung
Architektur + Bild HDR GmbH

31.000 Quadratmeter Grundfläche und mehr als 1.000 Räume – das sind die beeindruckenden Zahlen des hochmodernen Neubaus, der damit zu den drei größten Baustellen Bonns gehört. Ein weiterer Superlativ: Allein für die Baugrube mussten rund 50.000 Kubikmeter Erdmasse bewegt werden, bevor fast 700 Fundamentpfeiler in bis zu zwölf Meter Tiefe einbetoniert werden konnten. Für den Transport des Baumaterials sind auf der Baustelle insgesamt drei Kräne aufgestellt, wobei die Spitze des größten Kranes bei 203,63 Meter über NN liegt. Damit ist die Krankabine der höchste Arbeitsplatz von Bonn.

Die beiden Fachbereiche Kardiologie und Herzchirurgie werden mit der Fertigstellung 2024 zu einem interdisziplinären Zentrum unter einem gemeinsamen Dach zusammengefasst. „So werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die national und international sehr renommierte Herzmedizin am UKB in einem der weltweit modernsten Herzzentren Krankenversorgung, Forschung und Lehre betreiben kann“, freut sich Prof. Wolfgang Holzgreve. In Zukunft soll es 200 Betten geben, darunter 50 Beatmungsplätze, außerdem sind 10 OP-Säle sowie mehrere CT- und MRT-Plätze geplant.

Rund 140 Millionen Euro kostet der Neubau - Baukosten (113 Millionen Euro) und Ersteinrichtung (27 Millionen Euro). Das neue Herzzentrum wird finanziert aus Mitteln des Medizinischen Modernisierungsprogramm (MedMoP) des Landes Nordrhein-Westfalen. „Wir freuen uns sehr, dass das Land NRW rund 343 Millionen Euro für zwölf verschiedene Bau- und Sanierungsprojekte am UKB investiert, so dass wir nach einem Masterplan die ältere Bausubstanz zielgerichtet ersetzen, aber auch noch große Sanierungsaufgaben in der Bausubstanz vor uns haben“, sagt Holzgreve. Der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp sagt: „An den Uniklinken werden tagtäglich hervorragende Leistungen erbracht. Damit dies so bleibt, ist auch eine leistungsfähige bauliche Infrastruktur notwendig. Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in den Neubau der renommierten Herzmedizin des Universitätsklinikums Bonn, damit beste Rahmenbedingungen für eine hochmoderne und patientenorientierte Versorgung, gute Arbeitsbedingungen und Lernbedingungen geschaffen werden.“

Und Katharina Göttfert, projektleitende Architektin der assmann gruppe, ergänzt: “ Das Projekt Zentralklinikum stellt die Vollendung der baulich-funktionellen Entwicklung der Krankenversorgung dar und baut auf den beiden vorangehenden Großprojekten der Krankenversorgung (Neubauten NPP und ELKI) auf. Im ersten Bauabschnitt des Zentralklinikums am Universitätsklinikums Bonn werden hauptsächlich die Funktionen der Medizinischen Klinik II (Med. II-Kardiologie) und der Herzchirurgie zu einem Herzzentrum zusammengefasst. Fertigstellung ist für 2024 vorgesehen. Im 2. BA des Zentralklinikums wird ein Zentrum für Gastroenterologie entstehen, welches im Anschluss an das Herzzentrum realisiert werden soll.

Erweiterung des unter Denkmalschutz stehenden Polizeipräsidiums Recklinghausen eingeweiht
NRW-Innenminister Herbert Reul eröffnete im Rahmen eines Festaktes den Erweiterungsbau, der nun die Leitstelle, den Führungs- und Lageraum sowie das Gewahrsam unterbringt. Symbolisch übergab der Leiter, der für das Bauprojekt verantwortlichen Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW), Markus Vieth, den Schlüssel an Polizeipräsidentin Frederike Zurhausen.

Bauherr BLB NRW, NL Münster
assmann Generalplanung
Architektur assmann architekten GmbH
Bild Polizei Recklinghausen

Herbert Reul zeigte sich sichtlich beeindruckt. "Heute sehen wir hier den alten geschichtsträchtigen Teil, aber auch einen neuen modernen Teil – einen echten Hingucker. Ein gläserner Übergang verbindet diese beiden "Welten" miteinander. Und genauso soll es sein: Die Geschichte als Andenken, als Fingerzeig zu bewahren und zugleich nach vorne zu schauen mit neuen freundlichen Anbauten, ist der richtige Weg. Das Polizeipräsidium Recklinghausen und das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste haben mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb hervorragende Arbeit geleistet."

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen sprach von einem Gewinn für das gesamte Polizeipräsidium Recklinghausen: "Den steigenden Anforderungen an die Polizei gerecht zu werden setzt gut ausgebildete und professionell agierende Polizeibeamtinnen und -beamte voraus. Wesentliche Faktoren sind aber auch die technische Ausstattung und die räumlichen Rahmenbedingungen einer Behörde. Der Neubau mit den damit verbundenen verbesserten Einsatzmöglichkeiten ist ein Gewinn für die Kolleginnen und Kollegen und ein Gewinn für die Sicherheit der Menschen in unseren Städten!"

Für Markus Vieth wurde eine Architektur gefunden, die für sich steht und dabei das bestehende nicht negiert. "Ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude mit einem Neubau zu kombinieren, ist immer eine Herausforderung. Eine besondere Aufgabe war es zudem, auf möglichst wenig Fläche möglichst viel Raum zu schaffen mit höchsten Standards bei der Kommunikationstechnik und der Sicherheit. Dabei durften wir während der Baumaßnahme die Arbeit der Polizei, zum Beispiel beim schnellen Ausrücken zu Einsätzen, auf keinen Fall behindern. Wir freuen uns, heute den symbolischen Schlüssel für den Erweiterungsbau übergeben zu dürfen, der bei hoher Funktionalität städtebaulich gut mit dem denkmalgeschützten Polizeipräsidium harmonisiert."

Und ppa. Dipl.-Ing. Architekt Klaus Berkel, assmann architekten GmbH, ergänzt abschließend: „Wir haben das Projekt als Generalplaner über alle Leistungsphasen bearbeitet. Zurzeit erfolgen noch Umbaumaßnahmen im denkmalgeschützten Altbau, die wir ebenfalls betreuen.
Der Weg bis zur Fertigstellung des Neubaus war lang und anstrengend, das Ergebnis ist aber umso erfreulicher. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das gesamte Team.“

Vorstellung Machbarkeitsstudie zu Grundschulen im nordrhein-westfälischen Radevormwald

Bauherr Stadt Radevormwald
assmann gruppe Machbarkeitsstudie, Belegungsplanung, Variantenbetrachtung, ​​​​​​​​​​​​​​Prüfung von Fördermöglichkeiten
Bild assmann architekten

Die Stadt Radevormwald gehört zu den ältesten Städten im Bergischen Land in NRW und ist Schulträger von vier Grundschulstandorten – Gemeinschaftsgrundschule Stadt, Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof/Standort Bergerhof, Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof/ Standort Wupper, Katholische Grundschule Lindenbaum - sowie einem Schulzentrum mit Sekundarschule und dem Theodor-Heuss-Gymnasium.

Heute um 17 Uhr im Großen Saal des Bürgerhauses in Radevormwald wird sich im Schulausschuss die Politik mit der Zukunft der Katholischen Grundschule und der Grundschule Bergerhof beschäftigen. Dann präsentiert die assmann gruppe die Machbarkeitsstudie zum Neubau der beiden Einrichtungen – dabei wird für den neuen Standort der Katholischen Grundschule Lindenbaum auch die Erweiterung zum Bildungshaus mit einer Kindertagesstätte thematisiert. 

Die Politik hatte bereits im Frühjahr entschieden, beide Schulen neu zu bauen – die Schule in Bergerhof an ihrem gegenwärtigen Standort, die Katholische Grundschule Lindenbaum am Standort „Am Kreuz“, nahe der Einmündung der Kaiserstraße in die Elberfelder Straße. Hier soll ein Gebäudekomplex entstehen, um Bildung vom Kleinkindalter bis zum Grundschulabschluss anzubieten. 

Die Kosten für den Neubau der Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof an der Lessingstraße werden zwischen 13,20 und 19,90 Millionen Euro prognostiziert, der Kostenrahmen für das Bildungshaus mit der Katholischen Grundschule Lindenbaum inkl. Turnhalle bewegt sich zwischen 15,55 und 22,78 Millionen Euro (Kostenstand Mitte 2023).      
“Teile der Machbarkeitsstudie enthalten auch Aspekte von optischen Eindrücken und eine erste Idee, wie die verschiedenen Bauelemente am Standort an der Elberfelder Straße gruppiert werden könnten“, so Lorena Blesing, M.Eng., assmann gruppe.

Bauphase für Rathausneubau in Neustadt am Rübenberge gestartet

Architektur + Visualisierung struhkarchitekten Planungsgesellschaft mbH

Bürgermeister Dominic Herbst hat in Gegenwart von Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Baufirmen ein vier Meter hohes und drei Meter breites Bauschild enthüllt und dokumentiert damit den Baubeginn.  

Das neue Rathaus findet in der Stadtmitte in unmittelbarer Nähe zur historischen Gebäudekulisse Platz und soll nicht nur ein großer Schritt hin zu einer positiven Stadtentwicklung sein, sondern auch die Innenstadt aufwerten.

Im Laufe der nächsten zwei Jahre entsteht an der Marktstraße Süd ein modernes, viergeschossiges, barrierefreies Bauwerk mit öffentlicher Tiefgarage, das neben dem Bürgerservice (Kfz-Zulassungsstelle, Stadtbüro) und Verwaltung auch Einzelhandel und Gastronomie, sowie einen multifunktionalen Ratssaal beherbergt, der auch als Veranstaltungsraum nutzbar ist. Der Neubau prägt mit diesem Baukörper die für Neustadt am Rübenberge wichtigen städtebaulichen Achsen: Bahnhof – Innenstadt – Liebfrauenkirche – Schloss Landestrost mit dem Naturraum der Leine. 

Die Stadt Neustadt hat im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die Goldbeck Public Partner GmbH (GPP) in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit der Planung, dem Bau und der Instandhaltung des neuen Rathauses beauftragt, der jetzt zu realisierende Entwurf stammt aus der Feder von der struhkarchitekten Planungsgesellschaft mbH in Braunschweig.

Bürgermeister Dominic Herbst erhofft sich von dem Projekt einen starken Impuls für die Attraktivität der Kernstadt. „Ich freue mich auch, dass die Verwaltung 2023 endlich über moderne Arbeitsplätze verfügen wird. Ein zentraler Standort wird viele Synergieeffekte auslösen und die Stadt als Arbeitgeberin attraktiv machen. Das wird uns bei der Gewinnung von Fachkräften helfen“, so der Verwaltungschef. Anfang 2024 werden die 250 Beschäftigten in das neue Domizil einziehen. Die Baukosten werden mit 43 Mio. EUR veranschlagt.

„Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit aller Involvierten. Mit dem Bauschild und den begonnenen Abbrucharbeiten wird nicht nur die Bauphase eingeläutet, sondern auch den Bürgerinnen und Bürger sichtbar gemacht, was bisher nur auf dem Papier existiert hat“, so  Dipl.-Ing. Architektin Christine Dern.