Stadt Oberhausen investiert in moderne Bildungsinfrastruktur
Stadt Oberhausen investiert in neue Gesamtschule

Bauherr Stadt Oberhausen
assmann  Projektsteuerung
Architektur Lorber Paul Architekten GmbH
Bild Lorber Paul Architekten GmbH

In Oberhausen haben die Bauarbeiten für eine neue, sechszügige Gesamtschule an der Knappenstraße begonnen. Mit einem symbolischen Spatenstich markierten Olaf Bruske, geschäftsführender Gesellschafter, und Projektsteuerer Dennis Horn von der assmann gruppe den Start des Projekts auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule St. Michael.

Der neue Schulstandort ist für rund 1.300 Schülerinnen und Schüler ausgelegt und soll zum Schuljahr 2029/2030 in Betrieb gehen. Geplant ist ein moderner Campus mit zwei Dreifach-Sporthallen, weitläufigen Außenanlagen und einer Tiefgarage. Architektonisch setzt der Neubau auf eine nachhaltige Holzhybridbauweise. Die Unterrichtsbereiche werden in Lernclustern organisiert, die flexible Formen des Lernens ermöglichen. Klassische Klassenräume treten dabei in den Hintergrund: Offene Lernlandschaften eröffnen unterschiedliche Lern- und Arbeitssettings.

Entstehen soll der Campus auf einer Fläche von rund 17.000 m². Mehrere zweigeschossige Baukörper gruppieren sich um einen geschützten Schulhof als gemeinschaftliche Mitte. Der vorhandene Baumbestand entlang der Knappenstraße sowie auf dem Schulhof bleibt dabei weitgehend erhalten; auf den Dachflächen ist zusätzlich eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Die Kosten für Neubau, Außenanlagen und Möblierung belaufen sich auf rund 157,6 Millionen Euro. Damit zählt das Vorhaben zu den größten Schulbauprojekten in der Geschichte der Stadt Oberhausen.