TH Köln legt Grundstein für Hörsaalzentrum

Bauherr BLB NRW, Niederlassung Köln
assmann gruppe Projektsteuerung
Architektur Staab Architekten GmbH
Bild ©www.heikefischer-fotografie.de
Start für den neuen Campus Deutz: Die TH Köln hat den ersten Hochbauabschnitt mit der Grundsteinlegung für das Hörsaalzentrum begonnen. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Hochschule sowie des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) teil. Unter den Anwesenden waren auch die Projektverantwortlichen Carolin Jakobi und Daniel Reck von der assmann gruppe, die die Projektsteuerung übernimmt.
Das Hörsaalzentrum ist Teil eines der größten Hochschulbauprojekte in Nordrhein-Westfalen. Auf rund 3.500 m² entstehen ein Audimax, mehrere Hörsäle sowie Seminar- und Arbeitsräume. Das Gebäude bildet künftig einen zentralen Lehr- und Veranstaltungsstandort und markiert zugleich den nördlichen Eingang des Campus.
Architektonisch prägen eine klare Struktur aus Sichtbeton sowie transparente Fassaden das Gebäude. Begrünte Außenflächen und Dachbereiche tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Ergänzt wird das Konzept durch CO₂-reduzierte Baustoffe und mehr als 230 Photovoltaik-Module.
Für den gesamten Campus ist ein Energiekonzept vorgesehen, das Geothermie, Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung kombiniert. Ziel ist eine deutlich verbesserte Energieeffizienz bei reduzierten CO₂-Emissionen.
Mit der Neustrukturierung wird der Campus stärker in das städtische Umfeld eingebunden. Neue Wege, barrierefreie Zugänge und öffentliche Grünflächen verbessern die Verbindung zu den Stadtteilen Deutz und Kalk. Die Neubauten orientieren sich mit vier bis sechs Geschossen am bestehenden Umfeld.
Köln zählt mit rund 100.000 Studierenden und mehr als 40.000 wissenschaftsbezogenen Arbeitsplätzen zu den bedeutenden Hochschulstandorten Deutschlands. Die Neugestaltung des Campus Deutz trägt zur weiteren Stärkung dieses Profils bei.
Der Campus wird in drei Bauabschnitten entwickelt. Dabei übernimmt das Hörsaalzentrum als erster Baustein eine zentrale Funktion. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant.








