Neues Zentrum für Wirkstoffforschung stärkt Dortmunder Life-Science-Standort

Dipl.-Ing. Architekt Klaus Berkel stellt in seiner Präsentation den neuen Labor- und Forschungsbau vor.
Auftraggeber TechnologieZentrumDortmund
assmann gruppe Generalplanung
Architektur assmann architekten
Bild © Sabrina Richmann / TZDO
Zur offiziellen Eröffnung des Zentrums für integrierte Wirkstoffforschung Dortmund (ZIW) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Landespolitik auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund zusammen. Unter den Gästen war auch Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Für die assmann gruppe nahmen unter anderem der geschäftsführende Gesellschafter Christian Cramer und der projektverantwortliche Architekt Klaus Berkel an der Veranstaltung teil. Berkel stellte in seiner Präsentation den neuen Labor- und Forschungsbau vor und erläuterte die wesentlichen planerischen sowie funktionalen Anforderungen des Projekts.
Der Neubau erweitert das BioMedizinZentrum Dortmund um hochspezialisierte Labor- und Büroflächen für Unternehmen aus Biomedizin, Biotechnologie und Wirkstoffentwicklung. Auf rund 3.600 m² Labor und Bürofläche entstanden moderne Forschungs- und Arbeitsbereiche, die insbesondere Start-ups und wachstumsorientierten Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung bieten. Als Generalplaner verantwortete die assmann gruppe die Planung und Realisierung des Neubaus.
„Forschungsgebäude stellen hohe Anforderungen an Funktionalität, Technik und bei diesem Projekt auch an Flexibilität. Die Herausforderung bestand darin, diese Aspekte in einem Gesamtkonzept zusammenzuführen und eine Gebäude- und Laborstruktur zu entwickeln, die langfristig nutzbar ist und den unterschiedlichen Anforderungen künftiger Nutzer gerecht werden kann“, so Klaus Berkel. „Dies war nicht nur im Bereich der Planung und Ausschreibung eine Herausforderung, sondern insbesondere auch bei der Überwachung und Sicherstellung der korrekten baulichen Umsetzung.“
Als Teil des Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund ergänzt das ZIW das bestehende Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und technologieorientierten Unternehmen. Die räumliche Nähe fördert den Wissens- und Technologietransfer und stärkt die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wirkstoffentwicklung.