Kunstförderpreis 2026 an Barbara Koch übergeben

Bild assmann gruppe
Farben, Formen und intensive Gespräche über Kunst und Architektur prägten die Vernissage am Dortmunder Standort der assmann gruppe. Im Mittelpunkt des Abends stand die feierliche Übergabe des Kunstförderpreises 2026 an die Künstlerin Barbara Koch, deren Arbeiten zwischen Natur und Künstlichkeit oszillieren.
Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung würdigt eine künstlerische Position, die organische Formen, leuchtende Farben und ungewöhnliche Strukturen zu plastischen Wandobjekten verdichtet. Industrie-Silikon und fluoreszierende Pigmente bilden die Grundlage für Werke, die eine starke räumliche Wirkung entfalten und neue Assoziationen eröffnen.
Barbara Koch, geboren 1961 in Wuppertal, versteht ihre Kunst als Übersetzung von Natureindrücken. Flechten, Pilze, Korallen oder Anemonen dienen als Inspirationsquellen. Aus selbst entwickelten Positiv- und Negativformen entstehen Bildobjekte, die an mikrokosmische Lebenswelten erinnern und Fragen nach Natürlichkeit, künstlicher Gestaltung und Wahrnehmung aufwerfen.
Zahlreiche Gäste nutzten die Vernissage für Gespräche mit der Künstlerin und einen unmittelbaren Blick auf ihre Arbeiten. Gleichzeitig zeigte der Abend, wofür die Auszeichnung steht: die Förderung regionaler Kunst und den Austausch zwischen Kultur, Planung und Gesellschaft.
„Architektur und Kunst beschäftigen sich gleichermaßen mit Räumen und ihrer Wirkung auf Menschen. Unser Kunstförderpreis fördert den Austausch zwischen Kunst und Architektur und stärkt die regionale Kunstszene. Barbara Koch gelingt es eindrucksvoll, Natur, Material und Raum in einer eigenständigen Bildsprache zusammenzuführen“, sagte Kolja Burggräf, Prokurist der assmann gruppe, bei der Preisübergabe.
Seit 2025 fördert die assmann gruppe Künstlerinnen und Künstler aus der Region und schafft Raum für Begegnungen zwischen Kunst und Architektur. Die Vernissage machte sichtbar, wie bereichernd der Austausch zwischen künstlerischem Schaffen und planerischem Denken sein kann.