Grundsteinlegung für Stadthaus 4: Hochbauphase beginnt

V.l.n.r.: GF Ralf Uennigmann (assmann gruppe), Personaldezernent Wolfgang Heuer, Oberbürgermeister Tilman Fuchs,  Stadtdirektorin und Stadtkämmerin Christine Zeller, Bauwerke Geschäftsführerin Andrea Piehl.

Bauherr Bauwerke Münster GmbH
assmann Projektsteuerung und Objektüberwachung
Architektur HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Bild Stadt Münster/Michael Möller

Die Grundsteinlegung am Albersloher Weg markiert einen entscheidenden Schritt für den Bau des Stadthauses 4 in Münster. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Tilman Fuchs und weiteren Projektbeteiligten gab auch Ralf Uennigmann, geschäftsführender Gesellschafter der assmann gruppe, das offizielle Signal für den Start der Hochbauarbeiten. Verantwortlich für Projektsteuerung und Objektüberwachung ist die assmann gruppe.

Errichtet wird das Stadthaus 4 zwischen Kiesekamps Mühle und dem Albersloher Weg, wo die Bauarbeiten bereits seit Herbst 2024 laufen. Nach dem weitgehenden Abschluss des Tiefbaus, darunter Baugrubensicherung, Tiefgarage und Gründungsarbeiten, wächst das Gebäude nun sichtbar in die Höhe. Zwei Kräne prägen derzeit das Baufeld, erste Deckenflächen sind bereits hergestellt. Die Rohbauarbeiten sollen sich über das Jahr 2026 erstrecken, die Fassadenarbeiten sind für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.

Künftig soll der Neubau zahlreiche bislang über das Stadtgebiet verteilte Ämter an einem Standort bündeln. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Soziales, Jugend, Bildung und Integration. Ziel ist es, Verwaltungsabläufe effizienter zu organisieren und den Bürgerservice durch kurze Wege und klar strukturierte Anlaufstellen zu verbessern. Die Eröffnung des neuen Stadthauses ist für das Jahr 2028 geplant.

„Das Projekt stellt hohe Anforderungen an Termin , Kosten  und Qualitätssteuerung“, sagt Ralf Uennigmann. „Gerade bei einem Verwaltungsneubau dieser Größenordnung kommt es darauf an, Planung, Ausführung und Nutzerinteressen frühzeitig zusammenzuführen. Mit dem Stadthaus 4 entsteht ein zentraler Verwaltungsstandort, der langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann und gleichzeitig klare Strukturen für Bürgerservice und Mitarbeitende schafft.“

Geplant ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit begrüntem Innenhof nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle. Das Erdgeschoss sowie das erste Obergeschoss sind für den Publikumsverkehr vorgesehen, darüber entstehen flexibel nutzbare Büroflächen. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine Tiefgarage mit Stellplätzen für Fahrräder und Dienstfahrzeuge. Das Nutzungskonzept folgt modernen Arbeitsmodellen. Rund 1.000 Mitarbeitende werden sich künftig etwa 800 Arbeitsplätze teilen. Mobile Arbeit, Desk Sharing und variable Raumstrukturen ermöglichen eine effiziente Flächennutzung und fördern die ämterübergreifende Zusammenarbeit. Zugleich kann die Stadt mehrere angemietete Standorte aufgeben. Die Einsparungen bei Miet , Neben  und Energiekosten sollen langfristig auf bis zu 1,8 Millionen Euro pro Jahr anwachsen.

Besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Das Stadthaus 4 wird als klimaneutrales Null Emissions Gebäude realisiert. Photovoltaik auf dem Dach, eine energieoptimierte Gebäudehülle sowie Konzepte zur natürlichen Belüftung leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag. Begrünte Hof und Terrassenflächen erhöhen zudem Mikroklima und Aufenthaltsqualität.

Städtebaulich markiert der geschwungene Baukörper einen neuen Auftakt am Albersloher Weg. Höhenstaffelungen und plastisch ausgearbeitete Fassadenelemente gliedern das Gebäude und beleben den Straßenraum. Mit dem Stadthaus 4 setzt die Stadt Münster ihre Strategie fort, Verwaltungsstandorte zu bündeln und öffentliche Dienstleistungen bürgernah und zukunftsorientiert zu organisieren.

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